Zweithor-Berlintouren

Eindrücke von diesem Rundgang:

Bremer Höhe
Noch kein Sozialer Wohnungsbau. Aber ein erster Anfang.
In der Kulturbrauerei
Bier fließt hier noch reichlich. Aber gebraut wird es hier nicht mehr.
Friedhofspark Pappelallee
Ein Friedhof am Morgen. Nachmittags spielen hier Kinder und picknicken Familien, und kein Mensch stört sich dran.
Der Wasserturm - Ein Wahrzeichen von Prenzlauer Berg
Er ist längst außer Betrieb.Heute beherbergt er begehrte Wohnungen.
Synagoge Rykestraße
Die unscheinbare Fassade täuscht.

Prenzlauer Berg. Vom Arbeiterviertel zum angesagten Trendbezirk.

Auf diesem Rundgang erleben Sie einen Bezirk mit einer wechselvollen Geschichte, die ihre Spuren im Stadtbild hinterlassen hat. Seit der Kaiserzeit und bis zum 2. Weltkrieg wohnten hier überwiegend Arbeiter, zu DDR-Zeiten war Prenzlauer Berg ein Zentrum von Oppositionellen und Unangepaßten, und heute leben hier viele junge, gut ausgebildete Menschen mit hohen Einkommen, die diesen Teil Berlins zu einem angesagten Trendbezirk gemacht haben.

Sie sehen die noch größtenteils erhaltenen Häuser aus der Kaiserzeit mit ihren vielen oft dunklen Hinterhöfen, und als Gegensatz dazu erste Ansätze aus gleicher Zeit, für Arbeiter bezahlbaren und gesunden Wohnraum zu schaffen.

Auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei sehen Sie ein herausragendes Beispiel für Industriearchitektur der Kaiserzeit, und Sie erfahren, wie diese Architektur heute kulturell genutzt wird.

Vor der Gethsemanekirche, dem ehemaligen Sammelpunkt für Oppositionelle und die DDR-Friedensbewegung, erleben Sie den Ort, wo vor der Wende 1989 allabendlich in einem Meer von brennenden Kerzen Mahnwachen abgehalten wurden, argwöhnisch beobachtet von den Polizeistaffeln der Staatsmacht.

Sie sehen die heute größte Synagoge Deutschlands, und Sie erfahren, warum gerade diese Synagoge in der Pogromnacht 1938 von den Nazis nicht abgefackelt wurde.

Sie sehen den ältesten Berliner Wasserturm und hören, wie die Nazis es schafften, auch diesen reinen Zweckbau noch für ihre Ziele zu mißbrauchen.

Sie sehen den ältesten Biergarten Berlins und hören seine wechselvolle Geschichte. Danach beschließen Sie Ihren Stadtrundgang mit der Betrachtung einer kulinarischen Legende.

Nebenbei sehen Sie zwei Grünanlagen mit ganz ungewöhnlicher Geschichte. Sie erkunden einen Straßenzug, der von der DDR als gigantisches Freilichtmuseum geplant war, und Sie erfahren, warum dieser Plan jämmerlich in die Hose ging. Sie hören, was es mit dem „Judengang“ auf sich hat. Wie eine Kirche versucht, vom Berlin-Tourismus zu profitieren. Und warum das Badezimmer zu Kaiserzeiten ein öffentlicher Ort war.

Einige der Stationen auf dieser Tour: Gethsemanekirche, Helmholtzplatz, Kulturbrauerei, Kollwitzplatz, Synagoge Rykestraße, Wasserturm „Dicker Hermann“, Stadtbad Oderberger Straße, Prater, Konnopke.

Dauer der Stadtführung: rund 3 Stunden.

Preise (inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer):
Gruppenpreise:

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Verkürzte Tour Prenzlauer Berg 2 Stunden (ohne Gethsemanekirche und Helmholtzplatz).

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